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Wespen & Hornissen bekämpfen – sicher & rechtssicher

Wespennest auf dem Balkon, im Dachboden oder unter dem Rollladenkasten? Unsere Kammerjäger entfernen Wespennester sicher und effektiv. Bei Hornissen beraten wir Sie rechtssicher – denn Hornissen stehen unter gesetzlichem Schutz.

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Wespen in Deutschland: Die wichtigsten Arten

In Deutschland sind rund 900 Wespenarten bekannt, von denen nur wenige für Menschen lästig werden. Die häufigsten "Problemarten" sind soziale Wespen, die in großen Völkern leben und Nester bauen.

Die 4 häufigsten Wespenarten in Deutschland

Gemeine Wespe (Vespula vulgaris) & Deutsche Wespe (Vespula germanica)

Diese beiden Arten sind für den Großteil aller Wespenkonflikte verantwortlich. Beide bauen Nester im Erdreich, in Mauerhöhlungen, Rollladenkästen, Dachräumen und unter Dächern. Die Völker erreichen im Hochsommer 3.000–15.000 Tiere. Sie sind besonders im August und September aggressiv, da das Volk dem Niedergang entgegensieht und die Arbeiterinnen vermehrt Zucker suchen – was zu Konflikten bei Essen im Freien führt.

Sächsische Wespe (Dolichovespula saxonica)

Baut frei hängende, papierne Nester in Bäumen, Büschen und unter Dachüberständen. Weniger aggressiv als Gemeine und Deutsche Wespe. Völker sind kleiner (bis 5.000 Tiere). Nester leicht erkennbar an der charakteristischen ovalen Form mit quergestreiftem Muster.

Mittlere Wespe / Feldwespe (Polistes spec.)

Die Feldwespe baut kleine, offene Wabennester ohne Hülle – oft unter Dachvorsprüngen, an Fensterbänken oder in Schuppen. Wenig aggressiv, kleines Volk (bis 250 Tiere), kaum gefährlich. Für Allergiker dennoch ein Risiko.

Hornissen unter gesetzlichem Schutz: §44 BNatSchG

Die Hornisse (Vespa crabro) ist die größte heimische Wespenart und steht unter dem besonderen Artenschutz des Bundesnaturschutzgesetzes. § 44 Abs. 1 BNatSchG verbietet es ausdrücklich, Hornissen zu töten, zu verletzen, ihr Nest zu zerstören, zu beschädigen oder zu entfernen – sowie ihnen nachzustellen.

Zuwiderhandlungen sind Ordnungswidrigkeiten mit Bußgeldern bis zu 50.000 € (§ 69 BNatSchG) und können sogar als Straftat verfolgt werden.

Was ist erlaubt? In Ausnahmefällen, wenn eine echte Gefährdung von Menschen nachgewiesen ist (z.B. Nest direkt am Eingang, Angehörige mit Insektengiftallergie), kann bei der Unteren Naturschutzbehörde eine Ausnahmegenehmigung zur Umsiedlung oder Entfernung beantragt werden. Wir unterstützen Sie bei diesem Prozess. Bis zur Genehmigung darf das Nest nicht angetastet werden.

Wichtig: Hornissen sind im Grunde friedlich. Sie stechen nur, wenn sie sich bedroht fühlen oder das Nest verteidigen. Halten Sie mindestens 3–5 Meter Abstand zum Nest und verzichten Sie auf schnelle Bewegungen, helles Licht (Taschenlampen!) und Erschütterungen in Nestnähe.

Jahreszeit: Wann sind Wespen ein Problem?

  • April–Mai: Königinnen erwachen und gründen neue Nester. Nester sind noch kirschgroß bis faustgroß und leicht zu entfernen – bester Zeitpunkt für Maßnahmen.
  • Juni–Juli: Völker wachsen rasch, erste Arbeiterinnen schlüpfen. Nester sollten jetzt von Profis entfernt werden.
  • August–September: Maximale Volksgröße, Wespen am aggressivsten. Bekämpfung möglich, aber aufwändiger und gefährlicher. Auch für Profis gilt erhöhte Vorsicht.
  • Oktober–November: Volk stirbt ab, nur Jungköniginnen überwintern anderswo. Leeres Nest kann nach dem vollständigen Absterben selbst entfernt werden – keine Gefahr mehr. Gleiches Nest wird im nächsten Jahr nicht wieder genutzt.

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Unser 3-Schritt-Vorgehen bei Wespennestern

Schritt 1: Identifikation & Risikoeinschätzung

Bevor Maßnahmen ergriffen werden, identifizieren wir die Wespenart (oder ob es sich um Hornissen handelt!), beurteilen die Nestgröße und Lage sowie das Gefährdungspotenzial. Schicken Sie uns ein Foto per WhatsApp – wir können in vielen Fällen bereits vor Ort eine Ersteinschätzung geben und das richtige Vorgehen planen. Bei Hornissen prüfen wir sofort die Genehmigungslage.

Schritt 2: Professionelle Nestbekämpfung

Mit geeigneter Schutzausrüstung und zugelassenen Mitteln wird das Wespennest behandelt:

  • Begasung/Stäubemittel: Insektizidstaub wird direkt in die Nestöffnung eingebracht – die einfliegenden Wespen nehmen den Wirkstoff mit ins Nest und übertragen ihn auf Larven und Königin. Nestabtötung innerhalb von 24–48 Stunden.
  • Flüssiginsektizide: Für Nester in Hohlräumen, Zwischenwänden und Dachböden – Flüssigkeit wird gezielt injiziert.
  • Nestentfernung: Nach der Abtötung kann das Nest physisch entfernt werden, um Wiederbesiedlungsrisiko zu minimieren und Folgeschäden (z.B. Schimmel durch zerfallende Waben) zu vermeiden.

Schritt 3: Prävention & saisonale Tipps

Nach der Nestbekämpfung empfehlen wir gezielte Prävention für die Folgejahre:

  • Potenzielle Einfluglöcher (Lüftungsschlitze, Dachüberstände, Rollladenkästen) im Winter und Frühjahr abdichten oder mit Gaze sichern
  • Im Frühjahr regelmäßig auf neue Nestanfänge prüfen – frühzeitiges Eingreifen spart Kosten
  • Essensreste im Freien abdecken, Mülleimer dicht schließen, keine überreifen Früchte am Boden lassen
  • Wespen meiden dunkle Kleidung – helle Farben tragen bei Aufenthalten im Freien während der Hochsaison

Saisonale Tipps: Was tun bei Wespenproblemen im Alltag?

  • Ruhig bleiben, keine hektischen Bewegungen – Wespen stechen bei wahrgenommener Bedrohung
  • Zuckerhaltiger Duft (Parfüm, Haarspray, Sonnencreme) lockt Wespen an – sparsam verwenden im Freien
  • Wespen nicht anblasen – Kohlendioxid aus der Atemluft regt zum Stich an
  • Getränkegläser im Freien abdecken oder Strohhalm verwenden – Wespen kriechen gerne in Dosen
  • Bei Wespenstich: Stich kühlen, Antihistaminikum nehmen. Bei allergischen Reaktionen (Atemnot, Kreislaufprobleme) sofort Notruf 112

Preise: Wespenbekämpfung

Berechnen Sie Ihren ungefähren Richtpreis. Bitte beachten: Bei Hornissen ist kein Einsatz ohne behördliche Ausnahmegenehmigung möglich – wir beraten Sie kostenlos zur rechtssicheren Vorgehensweise.

Wie groß ist das Wespennest?

Richtpreis Wespenbekämpfung

Häufige Fragen zu Wespen & Hornissen

Die Rechtslage ist nicht eindeutig geregelt. In vielen Fällen übernimmt der Vermieter die Kosten, wenn das Nest an der Bausubstanz (Dach, Mauer, Rollladenkasten) entstanden ist. Wenn das Nest jedoch in der Zuständigkeit des Mieters liegt (z.B. Balkon, den der Mieter allein nutzt), können die Kosten beim Mieter verbleiben. Im Zweifelsfall lohnt sich ein Blick in den Mietvertrag oder ein kurzes Gespräch mit dem Vermieter. Wir stellen eine Rechnung aus, die Sie einreichen können.
Nein – ein einmal benutztes Wespennest wird von keiner Königin wieder genutzt. Allerdings können dieselben attraktiven Standorte (Rollladenkasten, Dachhohlraum) im nächsten Jahr von einer neuen Königin für ein neues Nest genutzt werden. Um dies zu verhindern, empfehlen wir, die Zugänge nach der Nestentfernung abzudichten.
Der Ruf der Hornisse als besonders gefährliche Wespe ist zum Großteil ein Mythos. Der alte Volksglauben ("Sieben Hornissenstiche töten ein Pferd") ist wissenschaftlich nicht belegt. Hornissengift ist nicht giftiger als Wespengift. Hornissen sind im Gegenteil deutlich friedlicher als gemeine Wespen und stechen nur zur Nestverteidigung. Für Personen mit Insektengiftallergie gilt jedoch bei Hornissen dasselbe Risiko wie bei anderen Wespenarten.
Bei professioneller Behandlung mit zugelassenen Insektiziden ist die Erfolgsquote sehr hoch. Innerhalb von 24–48 Stunden nach der Behandlung sind in der Regel alle Tiere abgetötet. Falls nach der Behandlung noch Restaktivität feststellbar ist, kommen wir für eine kostenlose Nachbehandlung zu Ihnen. Rufen Sie uns an, wenn Sie nach 48 Stunden noch rege Aktivität am Nest beobachten.

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Sie sind unsicher, ob es Wespen oder Hornissen sind? Schicken Sie uns ein Foto per WhatsApp – wir identifizieren sofort und kostenlos die Art und geben Ihnen die richtige Empfehlung.

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